Ukraine-Krieg
Putin kritisiert geplante Friedenskonferenz in der Schweiz
- Aktualisiert: 12.04.2024
- 11:59 Uhr
- Rebecca Rudolph
Bei der anstehenden Friedenskonferenz in der Schweiz soll über eine Lösung für die Ukraine diskutiert werden. Kremlchef Putin beschwert sich über eine fehlende Einladung, will aber weiter nur zu seinen Bedingungen verhandeln.
Das Wichtigste in Kürze
Russlands Präsident Wladimir Putin hat die geplante Friedenskonferenz in der Schweiz kritisiert.
Unter anderem soll dort über die sogenannte Friedensformel des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj verhandelt werden.
Dieser forderte einen Rückzug der russischen Truppen aus allen besetzten Gebieten der Ukraine.
Russlands Präsident Wladimir Putin hat die geplante Friedenskonferenz in der Schweiz kritisiert. Der Kremlchef sagte bei einem Treffen mit Belarus' Machthaber Alexander Lukaschenko am Donnerstag (11. April), dass Russland dorthin nicht eingeladen worden sei, gleichzeitig werde zugegeben, dass sich ohne Moskau nichts entscheiden lasse.
"Und weil wir dort nicht hinfahren, wird nun gesagt, dass wir Verhandlungen ablehnen. Das ist ein echtes Panoptikum", sagte Putin laut der Nachrichtenagentur Interfax. Allerdings hatte die russische Botschaft in Bern am Mittwoch (10. April) mitgeteilt, dass Russland selbst mit einer Einladung nicht an dem Treffen teilnehmen würde.
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Putin behauptet, dass die Ukraine vor zwei Jahren, kurz nach Beginn des russischen Angriffskriegs, durch den Abbruch der Verhandlungen sich selbst in eine schwierige Lage manövriert hat.
Die Gegenseite habe geglaubt, dass Russland auf dem Schlachtfeld besiegt werden könne. Dies habe sich aber als unmöglich herausgestellt. Russland sei zu Verhandlungen bereit, allerdings nicht über Szenarien, "die nichts mit der Realität zu tun haben", so Putin.
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Moskau beharrt auf Frieden zu seinen Bedingungen
Unter anderem soll in der Schweiz über die sogenannte Friedensformel des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj verhandelt werden. Dieser forderte einen Rückzug der russischen Truppen aus allen besetzten Gebieten der Ukraine.
Moskau hingegen beharrt auf einem Frieden zu seinen Bedingungen. Das beinhaltet die Beibehaltung der bisherigen Eroberungen, den Verzicht der Ukraine auf einen Beitritt zur NATO und den Aufbau einer schlagkräftigen Armee. Zusätzlich könnten weitere Forderungen nach Gebietsabtretungen an Russland gestellt werden.
- Verwendete Quelle:
- Nachrichtenagentur dpa