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Russland

Kann Hyperschallraketen abfeuern: Putin lässt neues Atom-U-Boot zu Wasser

  • Veröffentlicht: 28.03.2025
  • 08:03 Uhr
  • Max Strumberger

Russlands Präsident Wladimir Putin lässt neues Atom-U-Boot zu Wasser. Es soll in der Lage sein, sogar Hyperschallraketen abzufeuern.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Russlands Präsident Wladimir Putin präsentiert ein neues Atom-U-Boot.

  • Die "Perm" sei in der Lage, Hyperschallraketen abzufeuern.

  • Putins Angaben nach ist die Indienststellung für 2026 geplant.

Russlands Präsident Wladimir Putin hat per Videoschalte an der Zeremonie des Stapellaufs eines modernen Atom-U-Boots der russischen Marine teilgenommen. In einer Werft in Sewerodwinsk bei Murmansk wurde das Schiff zu Wasser gelassen. "Wir werden auch weiter unsere Kriegsflotte stärken, darunter auch die strategische Komponente", erklärte Putin bei der Veranstaltung.

Donald Trump, Wladimir Putin, Olaf Scholz

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"Perm" offenbar mit Hyperschallraketen bestückt

Das U-Boot trägt den Namen "Perm" trägt - benannt nach einer Stadt im Ural und soll mit Hyperschallraketen des Typs Zirkon ausgerüstet werden. Zirkon-Raketen haben eine Reichweite von 900 Kilometern und sind aufgrund ihrer hohen Geschwindigkeit nur schwer abzuwehren.

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Sie sind auch in der Lage, Atomsprengköpfe zu tragen. Zirkon-Hyperschallraketen sind bereits im Krieg in der Ukraine zum Einsatz gekommen. Ukrainischen Streitkräften war es dabei schon mehrfach gelungen, die Marschflugkörper abzufangen. Die Indienststellung der "Perm" ist für 2026 geplant.

"Solche U-Boote dienen nicht nur dem Schutz der russischen Küste und des nördlichen Seewegs, der nördlich an Russland durch die Arktis führt, sondern können auch zur Lösung verschiedener Aufgaben in den Weltmeeren eingesetzt werden", sagte der Kremlchef.

Putin hat Nuklear-Doktrin verschärft

Russland führt seit mehr als drei Jahren Krieg in der Ukraine. Putin begründet dies mit der Gefährdung der nationalen Sicherheit durch die Annäherung des Nachbarlands an die Nato. Zur Demonstration der Stärke gegenüber dem Westen hat der Kremlchef mehrfach Manöver der Atomstreitkräfte abhalten lassen und zuletzt die Doktrin zum Einsatz von Atomwaffen verschärft. Zugleich hat die russische Schwarzmeerflotte im Krieg empfindliche Verluste erlitten und musste die meisten Schiffe von der bereits 2014 annektierten Krim auf einen Stützpunkt weiter östlich im Schwarzen Meer zurückverlegen.

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  • 28.03.2025
  • 04:49 Uhr
  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • X
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