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Porträt absichtlich verzerrt?

Trump schäumt wegen eigenem Porträt vor Wut: Obama-Gemälde ist "wunderbar"

Mit einer scharfen Botschaft hat US-Präsident Trump ein Gemälde, das ihn abbildet, kritisiert. (Archivbild)
Mit einer scharfen Botschaft hat US-Präsident Trump ein Gemälde, das ihn abbildet, kritisiert. (Archivbild)© REUTERS

Ausgerechnet ein Gemälde, das Donald Trump selbst abbildet, frustriert derzeit den US-Präsidenten. Weg mit dem Porträt, fordert er jetzt. Sein Verdacht liegt auf Intrige.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Donald Trump kritisiert ein angeblich verzerrtes Porträt von sich im Colorado-Kapitol.

  • Er behauptet, die Menschen in Colorado seien "richtig wütend" darüber und fordert die Entfernung des Gemäldes.

  • Trumps Zorn richtet sich besonders gegen den Gouverneur von Colorado.

US-Präsident Donald Trump hat ein Gemälde im Kapitol des US-Bundesstaats Colorado, das ihn abbildet, scharf kritisiert. "Niemand mag ein schlechtes Bild oder Gemälde von sich selbst, aber das in Colorado im State Capitol (...) wurde absichtlich in einem Maße verzerrt, wie ich es vielleicht noch nie gesehen habe", wetterte er am Montag (24. März) auf Truth Social.

Im Kapitol von Colorado, das unter anderem das Büro des Gouverneurs beherbergt, befinden sich Porträts aller bisherigen US-Präsidenten. Besonders eines dieser Gemälde scheint Trump im Gegensatz zu seinem eigenen Porträt sehr zu gefallen. "Die Künstlerin hat auch Präsident Obama gemalt und er sieht wunderbar aus, aber mein Gemälde ist wirklich das schlimmste", kritisierte er.

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Trump berichtet von aufgebrachten Bürgern

Die Menschen in Colorado seien "richtig wütend" über das Werk, behauptet Trump. Sie hätten ihn sogar mehrmals angerufen und auf das Porträt hingewiesen.

Nun fordert er von dem Bundesstaat, dass das Gemälde runtergenommen wird. Sein Zorn richtet sich vor allem gegen den "linksradikalen Gouverneur Jared Polis", der in Sachen Kriminalität "extrem schwach" sei. "Jared sollte sich schämen!", schreibt der Republikaner.